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Barrierefreie Farbwahl

Das Wichtigste vorweg: Gestaltungsprinzip, das Farben so wählt, dass Inhalte auch bei Sehbeeinträchtigungen erkennbar bleiben.

Was der Begriff bedeutet

Barrierefreie Farbwahl berücksichtigt, dass ein Teil der Bevölkerung Formen der Farbfehlsichtigkeit hat, am häufigsten die Rot-Grün-Schwäche. Gestaltungen sollten sich daher nicht ausschließlich auf Farbe als Unterscheidungsmerkmal verlassen und ausreichenden Kontrast zwischen Text- und Hintergrundfarben sicherstellen, wie es die WCAG-Richtlinien vorgeben.

Im Zusammenhang

Diese Themen tauchen häufig zusammen mit dem Begriff auf.

  • Kontrastverhältnis — Messgröße für den Helligkeitsunterschied zwischen zwei Farben, relevant für Lesbarkeit.
  • Farbpsychologie — Untersuchung der emotionalen und assoziativen Wirkung von Farben.
Aus der Praxis

Ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5 zu 1 gilt nach WCAG als Mindeststandard für lesbaren Fließtext.

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen und kurze Antworten dazu.

Was ist ein Farbverlauf (Gradient)?

Ein Farbverlauf ist der fließende Übergang zwischen zwei oder mehr Farben über eine Fläche. In CSS lassen sich lineare, radiale und konische Verläufe definieren.

Wie lässt sich eine Farbe aufhellen, ohne den Farbton zu verändern?

Im HSL-Modell genügt es, den Lightness-Wert zu erhöhen, während Farbton (Hue) und Sättigung unverändert bleiben.

Was ist HSL und wofür wird es verwendet?

HSL steht für Hue (Farbton), Saturation (Sättigung) und Lightness (Helligkeit) und beschreibt eine Farbe intuitiver als RGB, da sich Helligkeit und Sättigung unabhängig vom Farbton anpassen lassen.