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RGB-Farbraum

Schnell erklärt: Additives Farbmodell aus Rot, Grün und Blau, Grundlage für Bildschirmdarstellung.

Was der Begriff bedeutet

Das RGB-Farbmodell beschreibt Farben additiv durch die Mischung von Rot-, Grün- und Blauanteilen, jeweils im Wertebereich von 0 bis 255. Bei gleichzeitiger voller Aktivierung aller drei Kanäle entsteht Weiß, bei völliger Deaktivierung Schwarz. RGB ist das Standardmodell für alle leuchtenden Anzeigegeräte wie Bildschirme, Fernseher und Smartphones, da diese Licht additiv mischen.

Verwandte Begriffe

Wer diese verwandten Begriffe kennt, versteht den Zusammenhang besser.

  • Hex-Code — Sechsstellige Zeichenfolge, die eine Farbe im RGB-Farbraum hexadezimal codiert.
  • Additive Farbmischung — Farbmischung durch Überlagerung von Licht, wie sie Bildschirme nutzen.
  • CMYK-Farbraum — Subtraktives Farbmodell aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz, Standard im Druck.
Worauf zu achten ist

Analogfarben, die im Farbkreis nebeneinander liegen, wirken harmonischer als Komplementärkontraste.

Häufige Fragen

Diese Fragen erreichen uns dazu besonders oft.

Was ist der Unterschied zwischen Farbton und Farbe?

Der Farbton (Hue) bezeichnet die reine Grundfarbe im Farbkreis, unabhängig von Sättigung und Helligkeit. Eine konkrete Farbe entsteht erst durch die Kombination aller drei Werte.

Kann ich eine RAL-Farbe exakt am Bildschirm darstellen?

Nicht hundertprozentig verlässlich. Bildschirme können den vollen Farbraum physischer Farbfächer nicht immer exakt abbilden, weshalb Online-Hexwerte für RAL-Farben stets Näherungen sind.

Warum stimmen Bildschirmfarben nicht immer mit gedruckten Farben überein?

Bildschirme mischen Farben additiv aus Licht, gedruckte Farben entstehen subtraktiv aus Pigmenten. Zudem unterscheiden sich Bildschirme in Kalibrierung und Farbraumabdeckung, weshalb Abweichungen normal sind.